Dresscode 60iger Jahre

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Die Mode der 60iger Jahre war vielleicht beinahe so speziell wie die der 50iger Jahre. Bei Kleidungstrends wurde zunehmend mehr danach geschaut was große Musik-, Film- und Fernsehstars trugen. Vor allem junge Menschen trugen Kleidung und Frisuren wie die Stars, so als die Beatles und Brigit Bardot. Diese Entwicklung kreierte die erste echte Trennung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.

Neben dieser ‚Pop‘ Mode, erfuhr auch die Pariser Haute Couture eine wahre Renaissance. So arbeiteten Modedesigner zunehmend mit Prominenten wie Jacky Kennedy und Farah Diba zusammen. Pariser Mode wurde dank dieser Entwicklung, vor allem in Amerika wieder besonders beliebt.

Damen Dresscode

Mod stil - Photo credits: Classic Film (Flickr.com)

Mod stil - Photo credits: Classic Film (Flickr.com)

Frühe 60iger Jahre

Was die Damenmode betraf erfuhren die 60iger Jahre eine echte Trennung. Die Damenkleidung aus den frühen 60iger Jahren ähnelte sehr den späten 50iger Jahren und war wenig innovativ. Die meisten Frauen hielten noch treu an den eleganten A-Linie Röcken, Taillengürtel und weißen Handschuhen fest.

Wendepunkt

In der Mitte der 60iger Jahre gab es dennoch eine eingreifende Veränderung in der Mode. Während die Rocklänge seit den 20iger Jahren unverändert blieb, wurde Mitte der 60iger Jahre der Minirock eingeführt. Am Anfang musste man sich erst daran gewöhnen, doch schnell entstand ein wahrer Run auf die kurzen Röcke und Kleider.

Mod-Stil

Der „mod“ Stil steht für „Modernist“ Stil und war vor allem in Großbritannien sehr beliebt. Durch den energetischen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gaben junge Menschen mehr Geld aus. Es gab, neben den Hauptgeschäftsausgaben, wieder Raum für „extra“ Anschaffungen wie schöne Kleidung (oder Konzertkarten für The Beatles). Frauen und Jugendliche, die sich im Mod-Stil kleideten, trugen meist Kleidung aus Kunststoff und Kleidung mit grellen Farben. Die A-Linie Röcke und Gogo-Stiefel waren zu dieser Zeit sehr beliebt.

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Späte 60igerJahre

Obwohl Frauen und Mädchen in den frühen 60iger Jahren vor allem Kleider und Röcke trugen, entstand in den späten 60iger Jahren eine Liebe für die Jeans mit weitausfallenden Hosenbeinen. Diese Entwicklung wurde stark mit den sozialen Trends der Zeit verbunden. In Amerika begannen mehr junge Menschen gegen den Krieg in Vietnam zu protestieren. Die Bewegung die entstand wurde als Hippie-Bewegung bekannt. Jugendliche trugen bunte Kleider und sowohl Männer als auch Frauen trugen ihr Haar lang und offen. Obwohl der Minirock Mitte der 60iger Jahre besonders beliebt war, wurde der Maxi-Rock am Ende der 60iger Jahre als ein wesentlicher Bestandteil der Hippie-Garderobe betrachtet. Auch Jeansjacken, Blumendrucke, Sandalen und bunte Accessoires waren aus dieser Modeerscheinung nicht mehr wegzudenken.

Herrenmode 1967 - Photo credits: L P (Flickr.com)

Herrenmode 1967 - Photo credits: L P (Flickr.com)

Herren Dresscode

Italienische Mode

Die Herrenmode von den frühen 60iger Jahren war, mit Dank an den Einfluss der italienischen Mode, viel eleganter. Das die italienische Mode populär war, war an allem zu sehen: Männer trugen immer öfter engere Jacken und Hosen und begannen mehr und mehr mit unterschiedlichen (Pastell) Farben zu experimentieren.

Casual

Die größte Entwicklung der 60iger Jahre war jedoch, dass Männer sich weniger konservativ und mehr leger kleideten. So trugen sie beispielsweise ein Oberhemd ohne Krawatte und tauschten sie ihre Hosen immer öfter für Jeans ein.

Auch trugen Männer zunehmend sportliche Blazer, Lederjacken, Duffle und Monty Jacken oder Joppers. Monty Duffle Jacken oder Mänteln sind dicke Wollmäntel, die mit Hilfe von kleinen Stöckchen ähnlichen Knöpfen und einer Schnur zu geknöpft wurden. Joppers sind zweireihige Seemannsjacken und waren hauptsächlich in schwarz oder dunkelblau zu erhalten. Diese Modelle sind auch heute noch sehr beliebt.

Hippie

Am Ende der 60iger Jahre, während der „Hippie-Zeit‚ war es sehr hip um weitausfallende (Jeans) Hosen zu tragen. Diese Hosen waren in der Regel enger um den Oberschenkel und fielen ab dem Knie breiter aus. Auch waren Jeansjacken, Cowboy-Stiefel und Kleidung mit viel bunten (Blume) Motiven in der Mode.

Die Frisur

Rund den 60iger Jahren schenkten Männer auch zunehmend mehr Aufmerksamkeit an ihre Frisur. Dies war vor allem auf große Musik-Stars wie die Beatles zurückzuführen. Immer mehr Jungen und Männer trugen ihr Haar lang. Viele Männer ließen sich einen Bart wachsen.

Accessoires

Was Accessoires betraf, wurde das Tragen eines Schals besonders beliebt. Männer trugen keine dicken Wollschals, sondern gaben hellen Seidenschals die lose um den Hals gebunden waren den Vorzug. Darüber hinaus waren runde Brillen und Sonnenbrillen ein Muss.

 

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